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Capella de la Torre

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Gesine Adler wurde in Leipzig geboren. Nach dem Staatsexamen in Germanistik und Musikerziehung 1995 studierte sie an der  Musikhochschule Leipzig Barockgesang, zunächst bei Cornelia Melian und Maria Jonas, ab 2001 bei Marek Rzepka, mit anschließendem Aufbaustudium. Zudem absolvierte sie Meisterkurse bei Jill Feldman und Andreas Scholl. Ihr Repertoire umfasst die Konzert- und Ensembleliteratur der Renaissance und des Barock bis hin zur Frühklassik.  Sie arbeitete mit namhaften Ensembles wie dem Telemannischen Collegium Michaelstein, der Cappella Sagittariana Dresden (früher Ensemble für Alte Musik Dresden) und dem Leipziger Barockorchester, war Gast beim Ensemble „amarcord“ und dem „Calmus Ensemble“ und konzertiert regelmäßig mit Thomanerchor und Gewandhausorchester.

Der Percussionist Peter A. Bauer wurde 1969 in Leipzig geboren. Er studierte bei Hermann Naehring an der HfM Leipzig; das Studium außereuropäischer Trommelkunst führte ihn zu Glen Velez (New York) und Ahmed Subhy (Cairo) . Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter an der HfM Felix M. Bartholdy und leitet dort das Ensemble für außereuropäische Musik. Gemeinsam mit Michael Metzler gründete er die Gruppe Svargoed, komponiert und musiziert für Alcantara und Unicycleman (Leipzig) in den Grenzbereichen von Kammermusik bis Pop. Er schrieb gemeinsam mit Bert Röhner mehrere Film- und Theatermusiken. Mit den genannten Ensembles hatte er Gastspiele in diversen Ländern Europas, Afrikas und Asiens, er ist ein gefragter Gastmusiker im Bereich mittelalterlicher und Alter Musik (Ioculatores, Freiburger Spielleute, Akamus, Les haulz et les bas). Seit 2002 ist er der Percussionist der Lautten Compagney (Berlin). Zu seiner Lehrtätigkeit und Korrepetitionsarbeit an der Paluccaschule Dresden kommt ein umfangreiches Schaffen als Comiczeichner und Illustrator hinzu.

Julian Behr studierte klassische Gitarre und Laute bei Mario Sicca, Robert Barto, Joachim Held und bei Hopkinson Smith in Stuttgart, Hamburg und an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel.
Auftritte als Solist und in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf Festivals in den meisten Ländern Europas und in Südamerika.
Neben kammermusikalischer Arbeit ist die Mitwirkung an Barockopern-Produktionen ein Bestandteil seiner Arbeit, zuletzt an der Hamburgischen Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, den Opernhäusern in Amsterdam, Ferrara, Lissabon, Brüssel und Luzern. CD-Aufnahmen bei „Alpha“, „ORF Wien“, mit Andreas Scholl bei „Harmonia Mundi“ und bei „Capriccio“ dokumentieren die Arbeit des Musikers.
Julian Behr hat einen Lehrauftrag für Laute an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

Rosario Conte studierte Gitarre, Laute, Theorbe und Generalbass bei Mario d'Agosto, Terrell Stone und Franco Pavan. Im Jahre 1991 erwarb er sein Gitarrendiplom und 2002 sein Lautendiplom am Konservatorium „N. Piccinni“ von Bari, beide mit Auszeichnung. Zwischen 2002 und 2004 studierte er bei Hopkinson Smith an der „Schola Cantorum Basiliensis“ (Basel).
Regelmässig tritt er als Solist und in kammermusikalischen Besetzungen bei wichtigen Festivals und Konzertreihen auf. Als Continuo-Begleiter spielt er mit den Orchestern wie La Lyra di Amphione,  La Confraternita de' Musici, Accademia Bizantina, Kammerorchester Basel, Freiburger Barockorchester,  Musica Inaudita, Zürcher Barockorchester, l’Amoroso,  Balthasar-Neumann-Ensemble und mit dem Ensemble La Tempesta.
Außerdem ist er Gründungsmitglied des „Ensemble Terra d' Otranto“, mit dem er das reiche und zum Teil unbekannte musikalische Repertoire des Apulischen Barocks wiederentdeckt und auf die europäischen Bühnen bringt.
Er hat für RAI3, „France Musique“ DR2 Kanale, ESPACE2, „Euroradio Konzerte“ und zahlreiche Labels aufgenommen.Rosario Conte ist Lautenlehrer am Konservatoriun “N. Piccinni” von Bari (I).

William Dongois  unterrichtet nach einem Studium der Trompete am Konservatorium von Reims und am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris zunächst selbst Trompete am Konservatorium von Reims. Parallel dazu war er Mitglied des Orchesters ebendort. Auf den Zink aufmerksam geworden, studierte er bei Olivier Trachier Harmonielehre und Kontrapunkt und Zink bei Jean-Pierre Canihac. William Dongois schloss seine Ausbildung mit einem Studium bei Bruce Dickey an der Schola Cantorum in Basel ab.
Als Mitglied des Ensembles La Fenice erhielt William Dongois 1990 und 1992 die ersten Preise der Wettbewerbe in Brügge und Malmö.
Seitdem spielt er als international gefragter Spezialist bei Ensembles wie Hespérion XX, Les Sacqueboutiers de Toulouse et Concerto Palatino, Tragicomedia, Taverner’s Players Gabrieli’s Players, Elyma, Musica Fiata, Weser Renaissance und unter der Leitung von Joshua Rifkin, Philippe Herreweghe oder Rene Jacobs.
William Dongois unterrichtet auf zahlreichen Meisterkursen Zink und Improvisation und ist Professor an den Konservatorien von Genf und Lyon.
Mit seinem Ensemble Le Concert Brise widmet er sich dem Repertoire des 17. Jahrhunderts und erhielt erst kürzlich den Choc du Monde de la Musique und weitere Auszeichnungen für die Aufnahme „L’Age d’Or du Cornet á Bouquin“.

Geboren in Berlin, studierte Klaus Eichhorn Kirchenmusik und Cembalo an der Musikhochschule Berlin (West). Von 1972-1981 war er Lehrbeauftragter beim Staats- und Domchor ebendort. Eichhorn war Gründungsmitglied der "Musikalischen Compagney" und rief 1981 die Capella Cantorum ins leben. Als Leiter dieses Ensembles wie auch als Gast bei führenden europäischen Ensembles (Concerto Palatino Bologna, Weser-Renaissance u.a.) realisierte er zahlreiche Konzerte, Aufnahmen und Festivals. Orgel-Solokonzerte ergänzen diese vielfältige Tätigkeit. Darüber hinaus ist er Dozent für Orgel- und Generalbaßspiel in Halle/Saale. 1994 wurde er nach langjähriger Unterrichtstätigkeit an der Bremer Akademie für Alte Musik als Professor an die Hochschule für Künste Bremen berufen. Sein Haupttätigkeitsfeld liegt in der geistlichen Musik des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts.

David Erler stammt aus Auerbach/Vogtland. Er studierte bis 2006 Gesang bei Maria Jonas und Marek Rzepka an der Musikhochschule Leipzig. Zudem absolvierte er Meisterkurse bei Andreas Scholl, Marius van Altena und den King’s Singers. Als gefragter Solist arbeitet er mit Roland Wilson, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Hans-Christoph Rademann, Matthias Jung, der Lautten Compagney Berlin, L’arpa festante, dem Ensemble Alte Musik Dresden sowie der Cappella Sagittariana, der Capella Fidicinia, der Batzdorfer Hofkapelle, „Sette voci“ unter Leitung von Peter Kooij u.a. und sammelte als langjähriges Mitglied im Calmus Ensemble Leipzig sowie im Dresdner Kammerchor Erfahrung im Ensemblegesang. Seine Engagements führen ihn durch ganz Deutschland und ins europäische Ausland sowie zu renommierten Festivals. Er wirkte an zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen im In- und Ausland mit.

Stephan Gähler wurde 1975 in Brandenburg/Havel geboren. Er war von 1985 bis 1995 Mitglied der Dresdner Kapellknaben an der dortigen katholischen Hofkirche. Seit 1994 dem Dresdner Kammerchor unter H. C. Rademann verbunden, konnte er in einer Reihe weiterer Ensembles Erfahrungen gewinnen, so z.B. im Kammerchor Stuttgart bei Frieder Bernius oder im RIAS-Kammerchor Berlin. Hauptschwerpunkt seiner Arbeit ist der Gesang in Soloensembles mit Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Stephan Gähler tritt als Solist vor allem im sächsischen Raum und Berlin auf.

Matthias Gerchen wurde in Bremen geboren und begann während seiner Tätigkeit als Arzt mit der Gesangsausbildung bei Prof. Carl-Heinz Müller in Hannover. Es folgten Studien bei Christoph Stephinger und seit vielen Jahren bei Margreet Honig, Amsterdam, ergänzt durch Meisterkurse u. a. bei Ingrid Bjoner, Jessica Cash, Elio Battaglia und Josef Metternich.
Mit seinem vielseitigen Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne ist Matthias Gerchen ein weithin gefragter Konzertinterpret. Auf der Opernbühne trat er in Werken von Cavalli, Mozart und Rossini auf, zuletzt in der Titelrolle in Reinhard Keisers „Ulysse“ am Staatstheater Braunschweig. Auch als Liedsänger ist er häufig zu hören. Matthias Gerchen war Gast bei zahlreichen internationalen Festivals und unterrichtet in Hannover und Bremen. Von 1997-2001 war er Gastprofessor an der Escola das Artes in Porto/Portugal.

Die Sopranistin und Harfenistin Amy Green wurde in Kalifornien geboren und lebt in Berlin. Sie ist Mitglied des „Teatro de Lietzenbourg“ (Ensemble für Barockopern) des „Pacelli-Projektes“ (Gruppe für historisches Musiktheater) und der Vokalensembles „Vox Nostra“, „Diadema“ und „Elysium“. 2007 gründete Amy Green mit dem syrischen Musiker Farhan Sabbagh das Duo „Tarab“ und singt außerdem Lieder des zeitgenössischen Komponisten Rolf Sudmann.
Amy Green war Finalistin der „International Opera Competition“ in Verona und Preisträgerin des „Van Wassenaer Wettbewerbes“. Ihr Plattendebut bei Decca war „Auvergne Chants“ mit dem Ensemble „Elysium“ und dem Wiener Rundfunkorchester.

Die Sopranistin Cécile Kempenaers studierte Gesang bei Mireille Capelle und Rolande van der Paal an der Königlichen Musikhochschule Gent, Belgien. Später studierte sie bei Margreet Honig (Amsterdam), Ingrid Voermans (Den Haag) und Jutta Schegel (Berlin).
Sie ist hauptsächlich solistisch im Konzertfach tätig und arbeitete  mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe , Marcus Creed, Attilio Cremonesi, Hans Christoph Rademann, Paul Dombrecht und mit Barockorchestern wie z.B. Collegium Vocale Gent, Akademie für Alte Musik Berlin, Freiburger Barockorchester und Il Fondamento zusammen, mit denen sie sowohl konzertant als auch für CD-Produktionen mit Werken von Schütz,  Buxtehude, Bach, Monteverdi, Händel, Telemann, Pergolesi, Boccherini, Vivaldi, Mendelssohn u.a. arbeitete.
Cécile Kempenaers singt in verschiedenen Ensembles wie dem Vocalconsort Berlin, Zefiro Torna (Belgien), Huelgas Ensemble (Paul Van Nevel, Belgien), Orlando di Lasso Ensemble (Deutschland), Akadêmia (Françoise Lasserre, Frankreich), ABC (Ton Koopman, Holland), BNC (Thomas Hengelbrock), u.a.

Sebastian Knebel absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse.
Sebastian Knebel ist Cembalist des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz und in die USA. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein.
Z. Zeit befindet sich Sebastian Knebel als Gastorganist für ein Jahr in den USA, wo er an der „Christ the King Lutheran Church“ Houston arbeitet und mit der „Bach Society Houston“ zusammenarbeitet.

Michael Metzler gehört weltweit zu den erfahrensten Rahmentrommlern im Bereich der Barock-, Renaissance- und Mittelaltermusik. Seit 1995 ist der Meisterschüler von Ahmed Subhy (Cairo) und Glen Velez (New York) international im Bereich früher Musik mit Konzerten, Studioaufnahmen und Lehrtätigkeiten unterwegs. Bei mehr als fünfzig CD-Produktionen in Europa, Asien, Australien, Mexiko, den USA und Kanada wirkte er mit und spielt als Percussionist bei renommierten Ensembles wie The Harp Consort, Freiburger Barockorchester, Akamus und seinem eigenen Ensemble Taurus.
Michael Metzler, der sich seit 2001 auch mit dem Nachguss historischer Glockenspiele einen Namen gemacht hat, gehört inzwischen weltweit zu den gefragtesten Dozenten zum Thema „Historische Perkussion der Renaissance und des Mittelalter“. Zur Zeit arbeitet er an einer Dissertation zu diesem Thema, hält Vorträge und gibt Meisterklassen an Musikakademien u.a. in Russland, England, Australien, Schweden, Italien.

José Pizarro wurde in Girona (Spanien) geboren und erhielt dort seine erste musikalische Ausbildung. Er studierte am Konservatorium von Badalona bei
Aldo Baldin, Mark Tucker, Iain Burnside und Ingeborg Danz. Sein großes Interesse an der Chorleitung zeigt sich in Kursen mit Manuel Cabero, Martin Schmidt und Eric Ericson. Sein Repertoire erstreckt sich von der Renaissance über Barock und Klassik bis hin zur modernen Musik. José ist Mitglied des Collegium Vocale Gent und Los Músicos de Su Alteza und arbeitet regelmäßig mit Ensembles wie Akadêmia, Arsys, Armoniosi Concerti, Cappella Amsterdam, El Concierto Español, Capella de Ministrers, La Capilla Real de Madrid, Conductus Ensemble, La Colombina,la Capilla Peñaflorida und dem Ensemble Jacques Moderne. Solistisch trat der Tenor bei der Premiere der Kantate "Der Lindberghflug" von Kurt Weill auf und zeichnet sich durch seine Interpretation der Partie des Evangelisten in den Passionen von J.S. Bach aus. José Pizarro arbeitet mit Orchestern wie dem Orquesta Nacional Clásica de Andorra, la Orquesta Sinfónica del Vallès, Real Orquesta Sinfónica de Sevilla und The Orchestra of the Age of Enlightenment zusammen und trat u.a. unter der Leitung von Pierre Cao, Philippe Herreweghe, Robert King, Carles Magraner, Emilio Moreno und Daniel Reuss auf.

Henning Plumeyer

studierte Posaune an der Musikhochschule in Hamburg und spezialisierte sich im Besonderen auf historische Bassposaune. Er konzertiert mit Ensembles wie Weser Renaissance, Musikalische Compagney Berlin und anderen namhaften Ensemles im In- und Ausland.

Der in Syrien geborene Farhan Sabbagh ist ein Meister arabischer Perkussion, ausserdem gehört er zu den wenigen zur Zeit lebenden Ud-Virtuosen. Bei seinem Vater und Großonkel, später in Damaskus und Kairo studierte er Musik und Komposition. Er wurde vom Institut für traditionelle Musik (UNO) eingeladen, die arabische Musik in Europa zu präsentieren. Seitdem (1981) lebt er in Berlin und wirkte an vielen Projekten mit internationalen Musikern mit. Er blickt auf unzählige Konzertreisen weltweit und viele internationale LPs und CDs zurück.

Dominique Visse begann seine Gesangskarriere im Alter von 11 Jahren im Chor der Kathedrale Notre Dame in Paris. Im Jahre 1978 gründete er das Ensemble Clément Janequin, mit dem er bahnbrechende Aufnahmen von französischer Polyphonie und Chansons des 16. Jahrhunderts realisierte. Im Jahr darauf wurde er Gründungsmitglied des Ensembles Les Arts Florissants. Seit dieser Zeit ist Dominique Visse einer der bekanntesten Spezialisten in der Welt der Barockoper und arbeitete mit René Jacobs, Jean-Claude Malgoire, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, William Christie, Alan Curtis, Nicholas McGegan, Christophe Rousset, Ivor Bolton and Robert King, an den Opernhäusern von Paris, Berlin, Köln, Amsterdam, Lausanne, Tel-Aviv, Montpellier, Houston, Barcelona, München, Versailles und vielen anderen.
Dominique Visse beschränkt seine Aktivitäten aber nicht nur auf die Barockzeit: So sang er in Offenbach's Les Brigands, geleitet von Jérôme Deschamps und hat die Rolle der Marquise in Poulenc's Gendarme für Decca aufgenommen. Er singt ausserdem regelmässig zeitgenössische Musik und nahm so an Luciano Berio’s Oper Outis an der Mailänder Scala und am Théâtre du Châtelet in Paris teil.
Neben seiner Tätigkeit als musikalischer Direktor des Ensembles Clément Jannequin gibt Dominique Visse auch Sloloabende, deren Repertoire von der Musik Machauts über Dowland, Schubert, Offenbach und Satie bis Berio reicht. Er hat über 50 CD Aufnahmen gemacht, die meisten davon für Harmonia Mundi.

Christian Walter studierte zunächst Blockflöte an der Hochschule für Musik
in Hamburg. Es folgten Studien am Konservatorium in Den Haag und an der
Akademie für Alte Musik in Bremen im Fach Historische
Doppelrohrblattinstrumente bei Michael McCraw und Donna Agrell.
Seit 1993 lebt Christian Walter in Berlin. Er ist festes Mitglied der
Orchester L´arco (Hannover) und Telemannisches Collegium Michaelstein und
arbeitet als Gast bei weiteren führenden Alte-Musik-Ensembles wie Cantus
Cölln, Musica Fiata, Stuttgarter Barockorchester etc. 1998 gründete er mit
dem Kollegen Adrian Rovatkay das Fagottduo Satyros: u.a Ersteinspielung der
Flötenduette von W.F.Bach und Opernarrangements von der Zauberflöte und dem
Barbier von Sevilla.

Ulrich Wedemeier studierte zunächst Klassische Gitarre danach Laute bei Stephen Stubbs. Neben der internationalen Konzerttätigkeit als Solist und mit namhaften Ensembles der Alten Musik sind regelmäßige CD- und Rundfunkaufnahmen ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Mit der Hamburger Ratsmusik erhielt er 2006 einen ECHO KLASSIK für die CD mit dem Titel „Lübecker Virtuosen“. Ulrich Wedemeier ist gefragter Gast vieler Opernhäuser. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, die USA, Südostasien und Japan. Als Spezialist für historische Instrumente spielt er auf seltenen Originalen des 17. - bis 19. Jahrhunderts.