Urbs beataUrbs beataUrbs beataUrbs beata
Capella de la Torre

Urbs beata

Stadtmusik des 16. Jahrhunderts

Wer dem kleinen Ensemble lauschte und die Augen schloss, fühlte sich in Ritterzeiten zurückversetzt. Lübecker Nachrichten

„Urbs beata Jerusalem“-„Glückliche Stadt Jerusalem“- mit diesem Hymnus zum Kirchweihfest wurde im Mittelalter  nicht nur das faktische Jerusalem im heiligen Land bezeichnet. Es steht vielmehr zugleich für die irdische Kirche, die himmlische Stadt  und schließlich der Weg des Menschen dorthin. Es handelt sich also um die Idee einer vollkommenen Stadtgemeinschaft.
Die Stadt stellt offensichtlich ein sehr erfolgreiches Modell des menschlichen Zusammenlebens dar, wie die auch heute noch steigende Zahl von in Städten lebenden Menschen zeigt.
Das Programm „Urbs beata“ orientiert sich mit den Teilen „Weltliches Leben“, „Geistliches Leben“, „Herrschaft“, „Handel“ und „Verteidigung“ an einigen Aspekten städtischen Lebens. Musiker waren als direkte Angestellte der Städte unmittelbar am Leben in der Stadt beteiligt, was im Konzertprogramm besonders berücksichtigt wird. Es erklingen Werke von Heinrich Isaac, Francesco Corteccia, Johannes Martini, Ludwig Senfl u.a.

Capella de la Torre mit 6 Musikern:

Sänger (Bass)
Schalmei, Pommer, Posaune, Dulzian und Orgel
Leitung: Katharina Bäuml