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Capella de la Torre

Kritiken 2007

Dresdner Neueste Nachrichten
21.12.2007
"Jauchzet..."
"Es wurde im Stile der damaligen Zeit musiziert. [...] "Weihnachten im alten Zwickau" war der Untertitel des Abends, der an Interpreten und Hörer große Anforderungen stellte. [...] Da ist vor allem der hohe Rang der
Interpretation, der sich wiederum überzeugend darstellte. [...] sowohl im vokalen wie auch im instrumentalen Bereich nahezu spannende Farbigkeit [...] gleichfalls sehr flexibel arbeitenden "Capella de la Torre, einem
erstklassigen Ensemble mit Spezialisten für historische Aufführungspraxis [...] Kraft der sauber intonierten jeweiligen Schlussakkorde [...] in noblem Gewand [...]"

Frankfurter Allgemeine Zeitung
20.11.07
"(...) Die ganze Bandbreite möglicher Aufführungspraktiken von rein vokal über vokal-instrumental bis rein instrumental wird mit klanglichem Einfühlungsvermögen an den durchweg hörenswerten Stücken erprobt. Den kultivierten Bläsern gesellt sich (...) ein ebenso homogenes Sängerensemble hinzu."

Dresdner Neueste Nachrichten
15.10.2007
Lob der Heiligen Anna
"Annaberger Chorbücher" erfahren späte Würdigung "[...]Die SACD-Neuerscheinung[...ist...]verdienstvoll.[...] Mit bemerkenswertem Ensemblegeist[...] So ist die SACD von Capella de la Torre zweierlei: Bestechend in der ernsthaften wie sorgfältigen Beschäftigung mit einem kaum bekannten Kapitel Musikgeschichte und wertvoll für die Weitung des Blickes auf Sachsens Schätze."

Dresdner Neueste Nachrichten
17.09.2007
Lebensweg in Musik
"[...]Wem nun bei den Worten Schalmei, Pommer oder Dulcian gleich die groben Klänge einschlägiger Mittelaltermärkte in den Ohren schnarren, darf beruhigt zur Neuerscheinung der "Capella de la Torre" greifen. Würdig eines Kaisers![...]Plastisch und erfrischend direkt aufgenommen, ist diese gut klingende Aufnahme nicht nur für Liebhaber von Spezialitäten sehr zu empfehlen."

Bergische Landeszeitung
03.08.2007
Kaiserlicher Musikgenuss
„Das Konzept des Konzertes mit dem Titel „Musik für Kaiser Karl V. Spanische Bläsermusik der Renaissance“ überzeugte.[…] Spätestens mit der Pavane d’Espaigne von Michael Prätorius wurde dem Zuhörer deutlich, über welche musikalischen Qualitäten das Ensemble verfügt[… ] Alle vier Instrumentalisten bewegen sich auf technisch hohem Niveau[…] Einsätze, Absprachen und Endungen waren sehr musikalisch und lebendig, die Binnendynamiken in den einzelnen Stücken waren bemerkenswert gut herausgearbeitet[…] Der Bass Matthias Gerchen passte sich hervorragend in diesen Klang ein[…]“

Kölner Stadt-Anzeiger
03.08.2007
[…] „Wunderbar auf einander eingestellt, spielten sich die Musiker in „La Battaglia“ von Tilman Susato Schlachtenlärm zu[…] In zwölf der 23 vorgetragenen Werke trug der hervorragende, auch in den Höhen gute Bassist Matthias Gerchen Gesangstexte in Latein, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch vor.[…] Zwei Stücke für Orgel-Solo von Antonio de Cabezon spielte Klaus Eichhorn und ließ damit Ruhe und Nachdenklichkeit einkehren. Die Künstler erzeugten eine festliche, herrschaftliche und angenehme Stimmung gepaart mit vielen Informationen.[…] Herzlicher Applaus dankte es ihnen.“

Freie Presse Oberes Vogtland,
30.07.2007
Außergewöhnliche Musik gefällt
„Ein außergewöhnliches Konzert erlebten 120 Besucher am Samstagabend im König-Albert-Theater[…] Obwohl die Capella de la Torre erst seit 2005 besteht, hat sie sich zu einem der gefragtesten jungen Ensembles im Bereich der Alten Musik entwickelt.[…] Mit welch hohem professionellen Anspruch sich die Musiker der historischen Aufführungspraxis widmen, davon konnten sich die Besucher in Bad Elster überzeugen. Sie dankten es den Künstlern mit starkem Beifall.“

Vogtland-Anzeiger Plauen,
30.07.2007
Spanische Musik im alten Stil
„Musik im alten Stil erklang am Samstag im König Albert Theater in Bad Elster. Als Spezialisten für historische Aufführungspraxis präsentierten die Musiker[…]spanische Bläsermusik der Renaissance.[…] So wurden auch die Zuschauer[…] einfühlsam in die Klangwelt einer 500 Jahre zurückliegenden Zeitepoche entführt. In diese gelungene instrumentale Harmonie fügte sich der Bariton Matthias Gerchen melodiös ein.[…] Vom Publikum wurde die kleine Sternstunde aus dem Goldenen Zeitalter spanischer Renaissancemusik mit reichlich Applaus bedacht.“

Deutschlandfunk, Studiozeit – Musikjournal,
9.7.2007
Bericht über das „Fest Alter Musik im Erzgebirge“
„[…] Zweifellos der Höhepunkt im Festivaljahrgang 2007 war eine Weltpremiere: Zum ersten Mal nach 500 Jahren wurde wieder Musik aus den sogenannten „Annaberger Chorbüchern“ aufgeführt. […] Dass ausgerechnet das junge Ensemble „Capella de la Torre“ die „Annaberger Chorbücher“ wiederentdeckt hat, liegt auf der Hand, widmet es sich doch als Kernaufgabe der Bläsermusik der Renaissance. […] interessante Ausgrabungen […] hervorragende Interpretationen […]“

Freie Presse Chemnitz,
7.7.2007

Beim Fest Alter Musik im Erzgebirge ist am Mittwoch in Aue erstmals seit 450 Jahren Musik aus den „Annaberger Chorbüchern“ gespielt worden. [...] Der stetige Wechsel zwischen Gregorianik und Mehrstimmigkeit sowie in der Besetzung sorgte für Vielfarbigkeit und abwechslungsreichen Hörgenuss. [...] Wunderbare Harmonien, gleichsam durch den Kirchenraum schwebende Klänge und virtuoses Geschick, besonders der Bläser, verhalf den Zuhörern, sich in alte Zeiten zurückzuversetzen und eine für heutige Ohren oftmals unbekannte musikalische Welt neu zu entdecken. [...]

Variaciones Juni 2007
La música del Emperador Carlos V
[..]El disco Music for Emperor Charles V aporta una nueva vision y presenta la música ceremonial de viento de la Edad de Oro del Renacimiento Espanol como debería de haber sonado en tiempos de Carlos V. [...]

Frankenpost Hof
30.05.2007
"Musik und Lieder, denen vor 500 Jahren Kaiser Karl V. lauschte, wenn an seinem Hof Feste gefeiert wurden oder er im kleineren Kreis mit seinen Vertrauten zusammensaß, hörten die Besucher am Pfingstmontag in der voll besetzten Mißlareuther Kirche. Die „Capella de la Torre“ aus Berlin hat sich dieser weltlichen wie geistlichen Musik der Renaissance und des späten Mittelalters liebevoll angenommen [...] In Mißlareuth präsentierte sie sie – zusammen mit dem Bassisten Matthias Gerchen – live auf Originalinstrumenten. [...] Virtuos tanzen die Pommern, Schalmeien, Flöten, Dulziane, ja sogar Posaune und Orgel durch die Partituren, vor dem geistigen Auge erscheinen Paare, die im Tanzrhythmus schreiten. Angetrieben und im Takt gehalten
werden sie dabei vom stampfenden Rhythmus des Schlagwerks – Sascha Gotowtschikow nutzt zum Trommeln kunststoff- und fellbespannte Instrumente genauso wie ein einfaches hohles Gefäß. [...] Matthias Gerchen spürt den Huldigungen mit tragendem, einfühlsamen und ausdrucksstarkem Bass nach. [...]
Wie kurzweilig und vielseitig die Musik der Renaissance sein kann – das führen die Capella de la Torre und Matthias Gerchen in diesem Konzert vor Augen. Und daran tun sie gut, denn die Komponisten jener Zeit sind mit wenigen Ausnahmen [...] heute kaum noch bekannt. Ihre Musik aber sollte auf
jeden Fall weiterleben."

Abbeille Musique Paris
21.5.2007:
"L'interprétation de la Capella de la Torre est riche en couleurs et
leurs instruments anciens sonnent magnifiquement.
Très bonne qualité sonore."

Frankenpost online
21.5.07
"[...]lassen die Künstler ihr altertümliches Instrumentarium aktuell erschallen -- "hauts instruments", laute Instrumente, aber eben nicht zu laut: festlich vielmehr, herrschaftlich und angenehm sogar in eines Kaisers Ohren."

Klassik.com
12.05.2007
Spannendes Epochenportrait
[…]So ist der Klang des Ensembles durchweg einzigartig und sehr individuell[…]Im Zusammenspiel sind alle wunderbar aufeinander eingestellt und musizieren mit Elan und Einsatz.

CD der Woche - MDR FIGARO 30.04.2007Capella de la Torre - Music for Emperor Charles V.Ensembles im Bereich der Alten Musik, zumal wenn sie sich dem Zeitalter der Renaissance widmen, haben es schwer, bekannt zu werden. Beim Ensemble, das wir ihnen diese Woche vorstellen, dürfte sich das in den kommenden Monaten problemlos ergeben, denn es hat bereits mit der ersten Aufnahme ein Meisterwerk vorgelegt. [...]

http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/3121157.html

MDR Figaro:
[...] Als Gast der Capella de la Torre singt der junge Bremer Bariton Matthias Gerchen. Seine Stimme fügt sich hervorragend in den Ensembleklang ein. [...]

"Kaiserlich"
Fono-Forum

Das Klassik-Magazin
Ausgabe Mai 2007

Schon als Knabe war Karl V. vom vielfältigen Musikleben am Hofe seiner Tante Margarete geprägt; seit seinem 17. Lebensjahr - als er die spanische Krone empfing - standen ihm zwei herausragende Hofkapellen zu Diensten. So pflegte der Kaiser ein wahrhaft fürstliches Musikleben, umgeben von den namhaftesten
Komponisten seiner Zeit ... Das Ensemble Capella de la Torre und der Bass Matthias Gerchen haben nun eine CD mit zeremonieller Bläser- und Vokalmusik dieser Epoche aufgenommen - und führen dem Hörer mit ihrem historischen Instrumentarium abwechslungsreich und farbig vor Ohren, wie es damals in den Gemächern Karls V. geklungen haben könnte.

NDR Kulturradio
25.4.2007
[...] Die Debüt-CD der "Cappella de la Torre" löst beim Hören mehr als nur ein Aha-Erlebnis aus. Endlich begreift man, warum die Schalmei im 16. Jahrhundert als "königliches Instrument" galt.[...]
Die Qualität dieser Debüt-CD ist außerordentlich hoch. Das Niveau der Gruppe kann man guten Gewissens mit dem der Ensembles von Jordi Savall vergleichen.[...]
Vollständiger Artikel

"Musik mit Schalmei und Flöte- Capella de la Torre pflegt die Historie"
Leinezeitung
13.4.2007
"Ein rauher Name für einen melodiösen Abend: Das Ensemble de la Torre gab am Mittwochabend Hörproben lang vergessener Musikschätze. In der St-Osdag-Kirche traten die Musiker in einem Werkstattkonzert auf.
Fachkundig führten sie die mehr als 100 Zuhörer durch das Pogramm.[...]Im Mittelpunkt standen die Interpretationen aus den Annaberger Chorbüchern. Sie wurden zum ersten Mal seit 400 Jahren wieder
zum Klingen gebracht.
Die Spezialisten des Ensembles de la Torre wirkten in ihrer Begeisterung für die liturgische Musik [...]mitreißend. Konzentriert und sensibel trugen die die Werke vor[...]
Zusammen mit dem virtuosen und gepflegten Spiel von Schalmei, Pommer, Dulzian, Flöte und Gesang wurden die Zuschauer für etwa 90 Minuten in die Welt des 16. Jahrhunderts geleitet. [...]"

Musik in Sachsen -
Zeitschrift des Sächsischen Musikrats e.V.
Heft April-Juni 2007 

Musik aus dem Umfeld Kaisers Karl V. präsentiert die erste CD der „Capella de la Torre“. Die Capella besteht aus renommierten Mitgliedern der deutschen Alte-Musik-Szene, die offensichtlich in besonderer Art und Weise musikalisch miteinander harmonieren. Denn genau diesen Eindruck von Harmonie und Können
vermittelt die neue CD.
Von Kaiser Karls Leben, aber auch seinem Umfeld gibt die CD ein beeindruckendes musikalisches Zeugnis, chronologisch geschickt geordnet und musikalisch intelligent ausgesucht. Bläsergruppen in der Besetzung Flöte, Schalmei, Pommer, Posaune und Dulzian, ergänzt von Orgel, Regal und Schlagwerk, sind bei uns die absolute Ausnahme.
Schön, dass die Capella dem ein Ende bereitet ...
Vom ersten bis zum letzten Ton fesselt die CD ungemein. Alles kommt wunderbar harmonisch und geradezu nobel gespielt daher. Die kurzweiligen Stücke ... werden allesamt exakt ausgedeutet und nicht einmal nur eben so abgespielt. Mit dem nötigen Schwung versehen, ohne jede Hektik, fühlt man sich als CD-Hörer schnell in das Leben vor 500 Jahren zurückversetzt und kommt aus dem Schwelgen nicht mehr heraus.

Note 1 Katalog Februar 2007:
"Musik aus dem Goldenen Zeitalter"
"[...] Der Schwerpunkt der vorliegenden CD liegt auf der zeremoniellen Bläsermusik, die in Spanien mehr als anderswo in Europa ebenso bei geistlichen wie weltlichen Anlässen erklang.[...] Die Capella de la Torre sorgt für die entsprechend farbige Ausführung der Musik aus dem Goldenen Zeitalter Spaniens."