KlangFarbenKlangFarbenKlangFarbenKlangFarben
Capella de la Torre

KlangFarben

Musik um Rembrandt de Rijn

Rembrandt de Rijn hat seine holländische Heimat von seiner Geburt 1606 in Leiden bis zu seinem Tode 1669 in Amsterdam nicht verlassen. Um sich also ein Bild von den Klängen zu machen, die den Maler umgaben, muss man die musikalische Welt Hollands Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts näher betrachten.

Schon immer waren die Niederlande ein wichtiges Zentrum für Musik in Europa. So erlangten Komponisten wie Jacob Obrecht und Guillaume Dufay im 15. und Heinrich Isaac, Josquin Desprez und Nicholas Gombert im 16. Jahrhundert große Berühmtheit. Nicht nur Komponisten, sondern auch Musiker hatten Tradition in Flandern und so auch im späteren Holland. Besonders soll an dieser Stelle auf die Stadtpfeifer verwiesen werden. Es handelt sich um Zusammenschlüsse von professionellen Musikern, die vom Stadtrat angestellt waren und die Aufgabe hatten, Feiern zu untermalen, zu allerlei Anlässen aufzuspielen und bei festlichen Umzügen mitzugehen.

Im Konzert „KlangFarben“ soll die Musik aus Rembrandts Zeit wieder neu erklingen, so kommen nicht nur Tänze und Fanfaren aus der Jugendzeit des Malers, sondern auch geistliche Kompositionen berühmter Zeitgenossen, wie Jan Pieterson Sweenlincks, vor.

 

Capella de la Torre mit 5- 6 Musikern:

Schalmei, Pommer, 2 Posaunen, Dulzian, Laute
Katharina Bäuml, Schalmei, Pommer und Leitung