Verbeugung vor Praetorius
...Die Capella de la Torre hat einen eleganten, von wunderbarem Wohlklang begleiteten Weg gefunden, historische Aufführungspraxis und moderne Hörgewohnheiten einander anzunähern. Die Musiker spielen auf den Nachbauten historischer Instrumente, die nichts mit dem schnarrigen Quäken gemein haben, das typisch geworden ist für sogenannte Mittelaltermärkte. ... Und über allem brillierte Katharina Bäuml mit ihrer Schalmei. ... Die Capella de la Torre hat es verstanden, diesen alten Glanz wieder zum Leuchten zu bringen. Uwe Stiehler, Märkische Oderzeitung
Starke Stücke
... Die Capella de la Torre hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von interessanten Programmen eingespielt – immer reflektiert, durchdacht und mit interessanten Ausgangsbeobachtungen verknüpft. In diese Reihe fügt sich die vorliegende Platte [Der Wächter auf der Zinne] nahtlos ein. Sie ist kundig und flexibel konzipiert, was der musikalisch-praktischen Tradition entspricht: Etliche der Sätze sind variabel besetzt, der Altist Dominique Visse wird von farbigen Instrumentierungen begleitet. ... Die Instrumentalisten beweisen einen ausgeprägten Sinn für die kompositorischen Strukturen und finden die interpretatorischen Lösungen oft in der Gestaltung der feinen Gegensätze, aber auch in großzügig gestalteten, flächigen Entwicklungen. ... Dr. Matthias Lange, klassik.com
The CD takes us on a virtual journey through various European countries stopping from time to time to enjoy the variety of sounds, and marvelling at the range of styles. The performances are universally excellent, and the intonation is of the highest quality throughout, particularly the cornetto playing of William Donglois, which is magnificent. To summarise - superb - go get it!
Peter Berg about the CD "Stadtpfeifer, Waits, Ministriles, Piffari"
...Diese [Konzertbesucher] wurden mit heißen Rhythmen, interessant verzierter Liebestänzerei und viel musikalischem Feuer belohnt. ...sprang der Funke der Musik schon nach kurzer Zeit auf das Publikum über... Das Ensemble Capella de la Torre verstand es einerseits sehr homogenen Rohrblattklang zu erzeugen und doch individuell die langen Strophen geschmackvoll zu verzieren. Clemens Goldberg, RBB-kulturradio
Eine Nachtwanderung zu Hits voller Vitalkraft
...Die Stunden nach Mitternacht gehörten noch einmal und nun ungeteilt der Grenzgängerin Katharina Bäuml und ihrer Capella, die mit Posaune und Dulzian dem Jazzpianisten Mathias Claus Paroli boten. Behutsam und empfindsam wie es sich für eine solch stimmige Musiknacht gehört. Bravissimo.
Abendzeitung
Jubiläumsnacht mit Purcell, Händel, Haydn & Co. im Germanischen
Nationalmuseum Nürnberg
...Dass er [Paul Hofhaimer] an diesem Abend ernst genommen wurde, dafür war gesorgt. Mit Schalmei,
Pommer, Dulzian, Zink, Blockflöte, Posaune und Orgel demonstrierte die Capella de la Torre unter
Katharina Bäuml Temperament geladenes Spiel. Auf den Spuren großer historischer Ausdruckskunst
wandelte der vibratolos counternde Altus Dominique Visse und zog mit subtilen dynamischen Schattierungen
die Zuhörer in seinen Bann...
klassik.com
„Stadtpfeifer entführen ins Mittelalter“
Mit großer Spielfreude, professionell am Puls der alten Zeit, spielte „Capella de la Torre“… Das Ensemble unter der Leitung von Katharina Bäuml… zeigt auf höchstem Niveau, wie die Instrumente in der Interpretation der Renaissance-Musik eingesetzt werden können.
Schwäbische Zeitung
„Fidele Pfeifer spielen zum Tanz“
Die Capella de la Torre erquickte die Hörergemeinde…und spielte dabei so lebendig und frisch auf, dass die Zeitreise wie von selbst gelang…. [Ein] Ensemble, das gerade einmal seit vier Jahren besteht, aber im Zusammenspiel eine Homogenität aufweist, die sich aus einer delikaten Dynamisierung speist…. Die betont rhythmische Spielweise, die an Klangfarben reiche Besetzung, die variable Behandlung der Tempi und die lupenreine Intonation berauschten und verblüfften ein ums andere Mal…
Westfalen-Blatt
„Zünftig aufgespielt“
Beschwingt und klangbewusst im vielgestaltigen Nach- und Miteinander ging es durch die Fülle von Tanz- und Liedsätzen… ein unwiderstehlicher Drive mit Ohrwurm-Eingängigkeit… Die versammelten Alte-Musik-Freunde waren vom zünftig-stilperfekten Aufspielen der „Capella de la Torre“ höchst angetan.
Neue Westfälische Zeitung
Fideles Brummen und Summen
Am Ende des kurzweiligen Konzertes mögen die meisten im gefällig aufgemischten Dreivierteltakt nach
Hause gehüpft sein... Sie machen das toll, diese neuzeitlichen Stadtpfeifer: Alles klingt perfekt zusammen,
alle Musiker sind beseelt vom gleichen Puls der alten Zeit, sie geben sich gegenseitig Raum und finden
doch zu einem geschlossenen, gemeinsam beschwingten Ganzen. Und sie lächeln immerzu...
Rheinische Post