THE ART OF FEMALE POWER - THE FEMALE POWER OF ART
Prägende Frauenfiguren der Renaissance
Das Konzertprojekt The Art of Female Power – The Power of Female Art will eine neue Perspektive eröffnen: Anhand herausragender weiblicher Figuren aus Bildender Kunst, Literatur oder Geschichte soll ein Blickwechsel bewirkt werden.
So haben Frauen nicht nur vielfach als Herrscherinnen, Mütter, Musen und Mäzenatinnen gewirkt, sondern waren selbst auch politisch, künstlerisch oder schöpferisch tätig. Frauen hatten dabei mit erheblich höheren Widerständen zu kämpfen, was sich nicht zuletzt darin zeigt, dass wir von vielen sehr wenig oder sogar gar nichts wissen. Selbst eine durch Geburt herausgehobene Stellung war keine Garantie für angemessene Anerkennung und Würdigung der eigenen Leistungen.
The Art of Female Power befasst sich einerseits mit Frauen, die durch gehobene Position die Möglichkeit hatten, selbst zu wirken, oder aufgrund besonderer Eigenschaften wie Schönheit oder Intelligenz, Gegenstand künstlerischer Darstellung wurden. Die Leistungen all dieser Frauen sollen besonders vor der Folie der jeweils besonderen Widerstände beleuchtet werden.
TERMINÜBERSICHT 2026/27
20./21./22.3.2026 - UdK Berlin - #1 Mona Lisa's Mystic Smile
18.4.2026 - St. Sophien - #2 Love's Secret: Elizabeth I.
28.6.2026 - #3 Erszebet Báthory - Countess Dracula?
20.9.2026 - #4 Maria
23.1. 2027 - #5 Jeanne d'Arc
#2 Love's Secret
Konzert am 18.4.2026 in der Sophienkirche Berlin
"Love's Secret" beschäftigt sich mit der Musik um Königin Elizabeth I., auch bekannt als The Virgin Queen, wurde 1533 als Tochter von Heinrich VIII. und seiner zweiten Frau Anne Boleyn geboren. Von 1558 bis zu ihrem Tod im Jahr 1603 regierte sie als Königin von England und Irland. Ihre 45-jährige Herrschaft ging als Elisabethanisches Zeitalter in die Geschichte ein – eine Blütezeit von Kunst, Literatur und Wissenschaft.
Dichter wie William Shakespeare, Christopher Marlowe und Ben Jonson prägten die Literatur der Epoche, während Komponisten wie John Dowland, Thomas Ravenscroft und Anthony Holborne den Klang dieser Zeit formten. Auch wissenschaftlich und politisch war die Epoche von Aufbruch geprägt: Francis Bacon entwickelte neue Grundlagen wissenschaftlichen Denkens, und der Seefahrer Francis Drake umsegelte die Welt. In dieser Zeit entstand auch die erste englische Kolonie in Nordamerika, die zu Ehren der Königin Virginia genannt wurde.
Der Beiname Virgin Queen wurde zum zentralen Bestandteil von Elizabeths politischer Inszenierung. Sie regierte ohne Ehemann und machte ihren Status zu einem Symbol von Unabhängigkeit und Macht. Bis heute beschäftigt sich die Forschung mit der Frage, was sich hinter diesem Mythos verbirgt.
#1 Mona Lisa's Mystic Smile
Konzerte und Workshops mit Capella de la Torre und JAM
20.-22.3.2026 Udk Berlin
Bis heute gibt es unzählige Spekulationen darüber, wer sich hinter der rätselhaften Person der Mona Lisa von Leonardo da Vinci verbirgt. Eine populäre Theorie besagt, dass die Mona Lisa ein Selbstporträt von Da Vinci als Frau ist. Weitere Untersuchungen identifizieren sie mit der Toskanerin Caterina Sforza (1463-1509) oder sogar mit der „prima donna del mondo”, Isabella d’Este (1474-1539), einer der bis heute bedeutendsten Mäzenininnen und Kunstsammlerinnen der italienischen Renaissance.
Vom 20.-22.3.2026 geht es in den Räumen der UdK Berlin um diese Fragen - gespielt und gesungen wird dabei Musik aus dem Umfeld von Leonardo da Vinci, Caterina Sforza und Isabella d’Este u.a.
Workshop JAM-Sessions
Die JAM-SESSIONS bieten einen fundierten Einstieg in die Alte Musik, insbesondere das Repertoire aus Renaissance und Frühbarock. Neu ist dabei der Ansatz, neben historischen Instrumenten und Singstimmen auch auf das moderne Instrumentarium zurückzugreifen und damit sofort auf hohem Niveau gemeinsam zu musizieren.
Vom 20.–22. März 2026 treffen wir uns in Berlin, in den Räumlichkeiten der Universität der Künste, zu Workshops und Performances mit Musik von Dowland bis Monteverdi. Gemeinsam mit dem international renommierten Spitzenensemble Capella de la Torre und Mitgliedern des Jugendensembles Alte Musik (JAM) - geleitet von Katharina Bäuml und Hille Wippermann-, richtet sich der Workshop an Jugend-musiziert-Teilnehmende, Studierende, Lehrende sowie alle weiteren Interessierten mit Begeisterung für Alte Musik.
Das Projekt ist eine Kooperation von Capella de la Torre und dem Landesmusikrat Berlin.
ZUHÖREN
Alle Workshops sind offen zum Zuhören - die Präsentationen mit Capella de la Torre und JAM am Freitag, 20.3.26 um 17.30 und am Sonntag, 22.3.26 um 17h auf für größeres Publikum gedacht.
WER KANN TEILNEHMEN?
- Jugend-Musiziert-Teilnehmende
- Junge Menschen, die JAM kennenlernen wollen
- Studierende
- Profis/ Lehrende
- Interessierte jeden Alters mit Begeisterung für Alte Musik
ORTE UND ZEITEN
Die JAM-Sessions finden in der Universität der Künste Berlin (UdK) an folgenden Orten statt:
FASAN - Konzertsaal der Udk Fasanenstr. 1b, 10623 Berlin
BUND - Probensaal der UdK Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
- Eröffnungskonzert: Freitag 20.03, 17:30h (Capella und JAM zum Zuhören/ FASAN)
- Einheit 1: Samstag 21.03, 10:30-13:00 (Mitmach-Probe und Werkstatt-Konzert/ FASAN)
- Einheit 2: Samstag 21.03, 15:00-17:30 (Mitmach-Probe und Werkstatt-Konzert BUND)
- Profi-Workshop: Samstag 21.3, 17:45-18:30 (Mitmachen für Studierende und Profis/BUND)
- Einheit 3: Sonntag 22.03, 10:30-13:00 (Mitmach-Probe und Werkstatt-Konzert/ BUND)
- Abschlusskonzert: Sonntag 22.03, 17:00h (Capella und JAM zum Zuhören/ BUND)
Noten und weitere Informationen
Zugelassene Teilnehmende bekommen von uns eine Mail mit einem Downloadlink für die Workshop-Noten und weiteren Informationen. WICHTIG: Bitte die Noten selbst ausdrucken/ vom Tablet lesen!
Das Projekt wird gefördert von der Lotto-Stiftung Berlin