Birgit Bahr

Birgit Bahr studierte in Hamburg Blockflöte und historische Blasinstrumente bei Helga Weber sowie Barockoboe bei Renate Hildebrand. Nach Abschluß des Studiums vertiefte sie ihre Kenntnisse durch Meisterkurse bei Marion Verbruggen, Ku Ebbinge und Bernhard Junghänel. Seither konzertiert sie mit namhaften Ensembles für Alte Musik im In- und Ausland. So führten sie Konzertreisen mit den Ensembles „Weserrenaissance“, „Concerto Palatino“ und „Cantus Cölln“ in viele Länder Europas. Darüber hinaus wirkte sie bei zahlreichen Radio- und CD-Produktionen mit.
Bei Capella de la Torre spielt Birgit Bahr Alt- und Tenorpommer und Dulziane und ist für die hanseatische Gelassenheit im Ensemble zuständig.

Hildegard Wippermann

Hildegard Wippermann wurde in Duisburg geboren und studierte dort zunächst Blockflöte bei Gudrun Heyens. Nach dem musikpädagogischen Abschluss führte sie ihr Weg zu Manfredo Zimmermann an die Musikhochschule Wuppertal, wo sie die künstlerische Abschlussprüfung ablegte. Weitere wichtige Impulse erhielt sie während eines Aufbaustudiums an der Akademie für Alte Musik Bremen bei Han Tol. Dort begann sie zusätzlich Rohrblattinstrumente der Renaissance bei Bernhard Junghänel zu studieren. Neben ihrer solistischen Tätigkeit war sie mehrfach Gast verschiedener Ensembles wie „Weserrenaissance" und dem "Freiburger Barockorchester" und wirkte an Musiktheaterproduktionen der Bayerischen Staatsoper München mit.
Bei Capella de la Torre spielt Hildegard Wippermann Altpommer und verschiedene Blockflöten. Als bekennende Ruhrpottpflanze ist sie Fan diverser namhafter Fußballvereine des mittleren Westens unter besonderer Berücksichtigung von Borussia Dortmund.

Falko Munkwitz

Der Posaunist Falko Munkwitz wurde 1967 geboren und studierte in Leipzig bei Georg Fleischer. Er war zunächst Substitut im Gewandhausorchester und ist seit 1990 Soloposaunist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Seit vielen Jahren beschäftigt sich Falko Munkwitz mit Posaunen alter Mensur und spielte u.a. in Ensembles wie „Concerto Köln“, „Freiburger Barockorchester“, „Capella Carthusiana“, und im „Dresdner Barockorchester“. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa und die USA. Dokumentiert ist seine Arbeit durch zahlreiche Rundfunk-Mitschnitte, CDs und DVDs.
Bei Capella de la Torre ist Falko Munkwitz seit 2008 festes Mitglied und hat seither in seiner Eigenschaft als wandelndes Lexikon immer wieder zum Wissenszuwachs im Ensemble beigetragen.

Tural Ismayilov

Tural Ismayilov stammt aus Aserbaidschan. Nach seinem Abschluss im Fach Posaune in seiner Heimatstadt Baku setzte er das Studium in Münster bei Detlef Reimers und später an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Uwe Leonbacher fort. Während seiner Studienzeit war er Mitglied des „Philharmonischen Orchesters Baku“ und der „Hamburger Symphoniker“. Seine Leidenschaft für Alte Musik führte ihn nach Bremen, wo er ein Aufbaustudium im Fach Barockposaune und Historische Aufführungspraxis bei Wim Becu absolvierte. Er arbeitet mit verschiedenen Ensembles wie „Weserrenaissance“, „Oltremontano“, und „Elbipolis Barockorchester Hamburg“.
Bei Capella de la Torre ist Tural Ismayilov seit 2015 Posaunist. Als Sohn eines Winzers sorgt er für eine zuvor kaum für möglich gehaltene Erweiterung des önologischen Horizonts seiner Kollegen.

Annette Hils

Annette Hils studierte Blockflöte an der Hochschule für Künste in Bremen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studienganges Instrumental­pädagogik begann sie ihre Arbeit als Musikpädagogin, die sie derzeit in Berlin ausübt. Von 2006-2011 absolvierte sie eine Zusatzausbildung in der Köpertherapie-Methode der funktionellen Entspannung nach M. Fuchs. Grundstein für Ihre rege Konzerttätigkeit bildete ein Aufbaustudium bei Dan Laurin das sie im Jahr 1997mit der „künstlerischen Reifeprüfung“ abschloss. Parallel zu ihren Blockflötenstudien erhielt Annette Hils in Bremen ihre Ausbildung im Spiel historischer Doppelrohrblattinstrumente. Sowohl auf dem Dulzian als auch mit dem Barockfagott wirkte sie seither bei zahlreichen Konzerten und CD- Produktionen im In- und Ausland mit.
Bei Capella de la Torre spielt Annette Hils Bassdulzian und verschiedene Blockflöten, und ihr Spiel ist der klingende Beweis dafür, daß das Imitieren von Vogelstimmen zum originären Repertoire der Blockflötisten gehört.

Regina Hahnke

Regina Hahnke studierte Blockflöte und historische Holzblasinstrumente an der Musikhochschule in Hamburg bei Helga Weber und legte dort sowohl ihre musikpädagogische Diplomprüfung als auch ihr Konzertexamen ab. Sie wirkt in verschiedenen Ensembles für Musik aus Renaissance und Barock wie „Weserrenaissance“, „Toutes-suites Ensemble for Early Music“, und „Capella Cantorum“ bei Konzerten und Aufnahmen mit. Neben ihrer Arbeit als Musikpädagogin unterrichtet sie auch auf Kursen für Doppelrohrblattspieler.
Regina Hahnke spielt bei Capella de la Torre vor allem Bassdulzian. Im äußersten Südwesten der Republik ansässig, freut sie sich besonders über alle Konzerte von Capella südlich einer Linie von Aachen bis Zwickau.

Martina Fiedler

Martina Fiedler entdeckte im Laufe ihres Studiums an der Hochschule für Musik Nürnberg die Alte Musik für sich, und damit - zusätzlich zu ihren Hauptfächern Orgel und Querflöte - Cembalo und Traversflöte. Nach Diplomabschlüssen in allen erwähnten Instrumentalfächern folgten vertiefende Studien im Bereich der Historischen Aufführungspraxis an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Seither ist sie als reisende Fachkraft unterwegs um Opern, Oratorien und auch Kammermusik-Programme mit ihrem wohlklingenden und lebendigen Continuospiel zu unterlegen. Seit 2005 wird Martina Fiedler als Korrepetitorin und Organistin zu den Händel-Festspielen in Göttingen eingeladen und arbeitete dort u.a. mit Nicholas McGegan und Laurence Cummings. Sie ist als Cembalistin regelmäßig zu Gast an der Staatsoper Nürnberg und wirkte dort an mehreren Opern- und Ballettproduktionen mit, u.a. 2016 in einer Inszenierung von Rameaus "Les Indes Galantes" unter der Leitung von Paul Agnew. Neben ihrer Konzerttätigkeit, die neben dem Continuospiel auch solistische Auftritte als Organistin beinhaltet, unterrichtet Martina Fiedler seit 2005 an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Bei Capella de la Torre sorgt Martina Fiedler an der Orgel nicht nur für das klangliche Fundament, sondern mit unerwarteten Kommentaren aus dem Hintergrund auch dafür, daß der Humor bei der Arbeit den ihm gebührenden Platz erhält.

Johannes Vogt

Johannes Vogt studierte klassische Gitarre und Musikwissenschaft in Heidelberg, anschließend Laute und klassische Gitarre bei Tadashi Sasaki in Aachen, ehe er sich auf Lauten, Theorben und historische Gitarren spezialisierte. Er geht einer regen Konzerttätigkeit nach und wirkt bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Diese umfassen Musik aus Mittelalter, Renaissance, Barock und Klassik, aber auch improvisierte Musik (Laute und Saxophon). Johannes Vogt legt sein Augenmerk besonders auf das Generalbaßspiel in barocken Musikformen von Kammerkonzerten bis zu Oratorien. Gleichzeitig wirkt er bei Barockopern als Lautenist und bei modernen Opern als E-Gitarrist mit. Johannes Vogt unterrichtete von 1992 bis 1999 Laute und Generalbaßspiel an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim, von 1998 bis 2001 hatte er einen Lehrauftrag für Gitarre an der Fachhochschule für Musiktherapie Heidelberg inne.
Für Capella de la Torre ist er nicht zuletzt aufgrund seiner stilistischen Bandbreite von Renaissance bis Rock nicht wegzudenken. Um es anders zu sagen: für das Ensemble ist ein Leben ohne Johannes Vogt möglich, aber sinnlos. Die Kollegen hoffen nicht gänzlich unbegründet, daß dieses Empfinden auf Gegenseitigkeit beruht.

Ulrich Wedemeier

Ulrich Wedemeier studierte zunächst klassische Gitarre und spezialisierte sich danach auf Laute und historische Gitarren. Seit über 35 Jahren spielt er mit bekannten Ensembles und Solisten der Alten Musik. Viele Aufnahmen und zwei Auszeichnungen mit dem ECHO-Klassik mit den Ensembles " Musica Alta Ripa" und "Hamburger Ratsmusik" dokumentieren diese Arbeit. In den letzten Jahren widmet er sich zunehmend der romantischen Gitarre - als Solist, Sammler und Forscher. Er ist Mitglied des "Consortium für Guitar Research" am Sidney Sussey College, Cambridge.
Bei Capella de la Torre spielt Ulrich Wedemeier Laute und - besonders gerne - auch Renaissancegitarre. Während die Kollegen sich in unbekannten Spielorten eher der Erkundung des lokalen gastronomischen Angebots widmen, erkundet er - von einem für Nichtsportler unerklärlichen Bewegungsdrang getrieben - das unbekannte Terrain im Laufschritt.

Peter A. Bauer

Der Percussionist Peter A. Bauer wurde 1969 in Leipzig geboren. Er studierte bei Hermann Naehring an der HfM Leipzig. Das Studium außereuropäischer Trommelkunst führte ihn zu Glen Velez (New York), Ahmed Subhy , Khamis Henkesh (Cairo), Jamal Al Sakka (Damaskus). Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter an der HfM Leipzig und leitet dort das Ensemble für außereuropäische Musik. Zudem arbeitet er als Korrepetitor an der Palucca Hochschule für Tanz, Dresden. Mit seinen eigenen Projekten komponiert und musiziert er in den Grenzbereichen von Kammermusik bis Pop. Auch im Bereich Film und Theater ist Peter A. Bauer aktiv, so hat er Filmmusiken komponiert, Lesungen mit Musik gestaltet, sowie sein schauspielerisches Talent als Musiker-Erzähler in Produktionen der Oper Leipzig unter Beweis gestellt. Im Bereich der Alten Musik ist er ein gefragter Gastmusiker und musiziert u.a. mit den Ensembles Weserrenaissance, Elbipolis Orchester Hamburg und der Akademie für Alte Musik Berlin. Konzerte mit allen genannten Ensembles führte ihn schon in viele Länder Europas, Asiens, Afrikas und in die USA.
Peter A. Bauer ist seit 2008 Ensemblemitglied von Capella de la Torre. Während seine musikalischen Äußerungen unleugbar geradlinig sind, verfängt man sich als ahnungsloser Zeitgenosse bisweilen an einer der Ecken, um die herum seine grandiosen Wortspiele gedacht sind.

Mike Turnbull

Mike Turnbull wuchs in der nord-englischen Hafenstadt Liverpool auf. Dort bekam er Zugang zu einem sehr breiten Spektrum an Musik und spielte zunächst als Gitarrist in den Clubs seiner Heimatstadt. Nach dem Studium und einem fünfjährigen Spanienaufenthalt, wo er das rhythmische Feuer der Zigeuner aus erster Hand kennen lernte, kam Mike Turnbull nach Deutschland, wo er seit mehr als 20 Jahren als Percussionist in den verschiedensten Musikstilen von Alter Musik über Weltmusik und Jazz arbeitet.
Mike Turnbull ist Percussionist bei Capella de la Torre und seine Überzeugung: „Life is Rumba!“